Ein Buch das perfekt zum momentanen Alltag passt ist „Der Täuscher“. Es handelt von einem Mörder, der sich mittels Identitätsraub vor der Exekutive versteckt und die Morde unschuldigen Menschen in die Schuhe schiebt. Wie schon bei den zu vorigen Büchern von Jeffrey Deaver sind Amelia Sachs und Lyncoln Rhyme die Protagonisten und versuchen den Täter dingfest zu machen. Die Datensammelwut staatlicher Behörden unterstützt dabei nur noch die Intention des Mörders und so ist das gut recherchierte Buch auch eine gewisse gesellschaftliche Kritik an dieser Vorgehensweise. Es entwickelt sich ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Duo Sach & Rhyme und dem Serienkiller. Dabei wird die Geschichte in zwei Erzählstränge gegliedert, die eigentliche Ermittlung und Einblicke in die Psyche des Täters. Das Buch lebt natürlich auch von der Genialität eines Lincoln Rhyme, der aber immer wieder mit dem Serienkiller und dessen falschen Fährten zu kämpfen hat. Ist menschliches Verhalten durch bloße Datensätze vorhersagbar?
Eindrucksvoll wird hier eine neue Form des gläsernen Menschen beschrieben, der von den Geschicken der Oberen gelenkt wird. Wer die richtigen Hebel zu bedienen weiß kann den Datenaustausch und abgleich geschickt lenken und damit fast alles in die Wege bringen. Der Roman ist damit auch ein Plädoyer gegen den allzu unbekümmerten Umgang mit der eigenen elektronischen Identität.

Ein bis dato eher unbekanntes Buch erhält nun staatsmännische Hilfe und klettert so im Ranking ganz nach oben. Hugo Cháves, seines Zeichens Staatschef von Venezuela, hat Barak Obama (ich denke diese Person bedarf keiner weiteren Erläuterung) auf dem Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ein Geschenk überreicht. Das 1971 erschienene Buch heißt „
Der sechste Band aus dem potterschen Universum zeigt sich von einer etwas anderen Seite. Es wird alles etwas dramatischer, düsterer und nimmt zunehmend an Fahrt auf. Auch das Miteinander der einzelnen Charaktere gewinnt deutlich an Handlung und so wird eine weitreichende Geschichte noch detailreicher erzählt, als es schon in den vorangegangenen Teilen der Fall war. Insgesamt kann man wohl sagen, dass „
Sie kennen das vielleicht. Da bekommt man eine SMS mit kryptischen Hieroglyphen à la HDL und LOL und hat entweder den vollen Durchblick oder null Ahnung. Wenn sie eher zu der ahnungslosen Kategorie gehören, zu der ich mich auch geselle, könnte dieses Buch für sie interessant sein: „
Ja,
Die Situation könnte folgende sein. Sie sind gerade ausgezogen und auf ihre eigenen zwei Beine gestellt. Mama hat bisher immer alles zubereitet und bis auf eine Pizza in den Ofen schieben, sind sie dem Herd noch nie zu nahe gekommen, er könnte ja beißen. Vielleicht möchten sie die Liebste, oder den Liebsten aber auch mit etwas selbst gemachten verwöhnen und Spiegeleier sind da eher nicht so der Hit. Sollten sie sich in einem dieser Szenarien wiedererkennen, so sei ihnen versichert, sie sind nicht alleine. Die Kunst des Kochens scheint vom Aussterben bedroht und wird vielleicht deshalb momentan auf jedem Sender rund um die Uhr mit Kochshows künstlich am Leben erhalten. Der „Homo Kochikus“ muss wohl dem „Neandertaler Fertiggerichtikus“ weichen, der eine Evolutionsstufe über ihm zu sein scheint. Doch vielleicht können wir dieses Schicksal noch von ihnen abwenden.
Dieses Buch ist kein einfacher Mädchenroman, der kitschig daher geschrieben wurde und Platituden aufgreift um heranwachsende pubertierende ihre Zeit zu vergeuden. Nichts desto trotz geht es hier über Teenager. Im Mittelpunkt von “
Nicht schon wieder irgendeine Story einer frustrierten Mittdreißigerin wird der eine oder andere Leser jetzt vermutlich denken. So viele schlechte Männer kann es doch auf Gottes Erde gar nicht geben, dass alle Frauen um die dreißig enttäuscht ein Eremitendasein einschlagen wollen. Doch die Story „