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Mai 09
Die Bücherdiebin
Wie stellt man sich eine Geschichte vor, die vom Tod erzählt wird? Blutrünstig, kalt und niederträchtig vielleicht? Markus Zusak sieht das ganz anders. In seinem Roman: „Die Bücherdiebin“ lässt er den Tod über sich selbst und seine Ansichten von den Menschen erzählen. Es ist kein Tod, vor dem man Angst haben muss. Kein Kapuze tragender, Sense schwingender von Mordlust gepeinigter Charakter, sondern ein mitfühlendes Wesen, dem die Menschen beileibe nicht egal sind. Besonders hat es ihm die kleine Liesel Memmiger angetan, ein Mädchen das in den Wirrungen von 1939 zum ersten auftritt und am Grab ihres kleinen Bruders steht. Hier gerät sie auch zum ersten Mal mit Büchern in Kontakt, indem sie das Handbuch für Totengräber entwendet. Die Bücherdiebin ist geboren und rettet fortan auch Bücher vor der Bücherverbrennung. Sie lebt in ihren Büchern, verschlingt sie und gewinnt so die Sympathie des Todes.
Der Autor lässt den Leser anhand von Liesel die Schrecken des Naziregimes noch einmal durchgehen, ohne dabei mit erhobenem Zeigefinger anzuprangern. Es ist eine ungewöhnliche und anrührende Geschichte, die zum Teil in einer Poetik geschrieben wird, die wunderschön ist, ohne dabei schwülstig zu wirken. Es ist naturgemäß eine traurige Geschichte, die den Holocaust thematisiert, aber auch den Wahnsinn und die Liebe dieser Zeit, von Menschen die bedingungslos folgen und solchen, die sich wehren und etwas ändern wollen. Schon zu Beginn des Buches ahnt man, wohin die Reise gehen soll und so wird man auf den letzten Seiten auch geplagt von überkochenden Emotionen. Hier eine Träne zu vergießen ist keine Schande.
Zudem ist es doch für alle Leser eine beruhigende Erkenntnis, dass der Tod die Menschen liebt, die lesen…

Warum kocht man eigentlich nicht viel öfter selber zuhause? Ok, ein Grund mag Faulheit sein, zugegeben, es ist sogar DER Grund. Doch ein nicht ganz unbedeutender Aspekt ist auch die fehlende Praxis und die Scheu etwas falsch zu machen. Niemand möchte vor einem mühsam zusammen zubereiteten Essen stehen, welches dann ungenießbar ist. Da kann man sich ja gleich ne Pizza in den Ofen schieben und sich die Mühe und das Geld sparen. Klar, Kochbücher sollen einem hier helfen, doch viele Verlangen schon so viel Vorwissen, dass man sich fast zwangsläufig als Koch-Legsateniker fühlen muss.
Der Name sagt eigentlich schon alles. Ihr kennt das sicher. Verzweifelt steht man in der Küche auf der Suche nach etwas essbarem. Im besten Fall finden sich einige Zutaten, von denen man aber noch nicht weiß, wie man sie zusammen bringen soll. Tiefkühlpizza ist auch aus und kein Geld für Auswärtsessen vorhanden. Das Dilemma ist vorprogrammiert und so muss man entweder elendig zu Grunde gehen, oder etwas essen, worauf man im Grunde überhaupt keine Lust hat.
Der
Als Student hat man für gewöhnlich nicht viel Zeit. Bei all dem Party machen, ausschlafen und…achja, lernen, ist man ziemlich eingebunden und kann nicht stundenlang in der Küche stehen. Was also tun? Man könnte sich jeden Tag eine Pizza in den Ofen schieben, und glauben sie mir, man tut es. Doch mit der Zeit vergeht einem der Appetit auf Pizza und auch Pommes werden im Laufe der Zeit öde. Hätte man keine exorbitanten Geldprobleme als notorisch mit Geldknappheit gesegneter Student, würde man auch öfter essen gehen. Doch auch das kommt nicht in Frage. Die Lösung ist
Und wieder einmal stelle ich ein
Vielen von uns wird es wohl nicht „vergönnt“ sein auf unser Leben zurück zu blicken und sich zu fragen, was wir erreicht haben. War unser Leben so, wie wir es uns vorgestellt haben? Erreichten wir selbstgesteckte Ziele und sind wir die Person, die wir uns erträumt haben? Im Allgemeinen, und das ist wohl auch nur so wünschenswert, stellt man sich solche Fragen im hohen Alter. Man sitzt gemütlich in einen Stuhl und philosophiert über das eigene Leben, lässt es Revue passieren und ist dann hoffentlich zufrieden mit sich selbst und dem Erreichten. Manchmal kommt es jedoch auch anders und man befasst sich mit diesem Thema schneller, als einen selbst lieb sein kann.
Kochen ist in! Und essen sowieso, es sei denn man fragt irgendeine Hungerharke, die sich gerade zwei Stunden im Fitnessstudio gequält hat um ihre Idealfigur von 50 Kilo bei 1,75m zu erreichen. Dabei wird all zu gerne vergessen, dass all die Fertiggerichte, die Pizzen und Burger mit ihren Konservierungsstoffen und Geschmacksträgern unsere Essgewohnheiten auf den Kopf gestellt haben. Zugegeben, nicht immer und zu jeder Zeit hat man Lust sich in die Küche zu stellen und zu kochen, doch die Ausrede es sei zu schwierig gilt nun nicht mehr. Der Star unter den Köchen, Jamie Oliver, zeigt in „
Wenn wir Nachrichten schauen, oder in der Zeitung von Afghanistan lesen, dann meist nur in Zusammenhang mit Militäroffensiven, Selbstmordattentätern, oder der Suche nach Talibanmitgliedern. Aus sicherer Entfernung verfolgen wir ein Leben, das uns gänzlich unbekannt ist und zu dem wir im Grunde auch überhaupt keinen Zugang haben.
Becky Bloomberg, also Rebecca Bloomberg, alias Brandon ist nun verheiratet und kauft für zwei ein. Nicht, dass sie das nicht schon vorher getan hätte, doch mittlerweile ist die Gute schwanger und darf so ganz offiziell ihren Kaufgelüsten nachkommen. Natürlich braucht so ein Kind alles Mögliche, vom Strampelanzug, über den Kinderwagen, bis zu modisch passenden Schuhen. Hormonbedingte Kaufräusche sind hier also vorprogrammiert. Bis hier hin wäre die Geschichte, wie jeder Nachmittag einer schwangeren Frau. Doch Sophie Kinsella wäre nicht eine so erfolgreiche Autorin, wenn sie nicht noch ein klitzekleines Problem in die Story einarbeitet. Denn Becky Ehemann, Luke, hat Geheimnisse vor ihr und zu allem Überfluss ist die Geburtshelferin eine Verflossene von Luke. Ehekrach ist demnach vorprogrammiert!