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Jul 09
Weiblich, ledig, untot
Was sich wie die Annonce eines Zombies anhört, ist in Wahrheit ein höchst erfirschendes Buch von Mary Janice Davidson. In weiblich, ledig, untot geht es um Betsy, eigentlich Elizabeth Tayler, die eines „schönen“ Tages im Beerdigungsinstitut aufwacht und mit Erschrecken feststellt, dass sie tot ist, bzw. nicht mehr so recht am Leben. Einige Selbstmordversuche später, muss sie erkennen, dass sie als Vampir wiedergeboren wurde, was letztlich nicht nur bei ihr, sondern auch ihren Eltern und Freunde für einige Verwirrung sorgt. Geplagt von soviel neuen Gegebenheiten, passt es ihr dann auch gar nicht, als sie als neue Vampirkönigin gefeiert wird, denn da bleibt nicht mehr viel Zeit für ihr Lieblingshobby…Schuhe kaufen.
Doch das Vampirleben hat auch seine positiven Seiten, z.B. Vampir Sinclair. Allerdings muss man auch erst mal mit dem Blutdurst zureckt kommen, was Betsy sichtlich schwer fällt, erst recht in der Szene, wo ihr Fangzähne wachsen und sie plötzlich anfängt zu lispeln. (O-Ton Betsy: „Ssuldigung. Du hasst mich erssreckt. Ich meine überrasst. Oh, Sseisse!“)
Der angeschlagene Humor in diesem Buch mag nicht jedermanss Sache sein, doch wer mit der leicht trashigen, und dem leichten Amüsement etwas anfangen kann, lacht sich tot, naja oder zumindest schlapp. Wir wollen ja nicht noch mehr Vampire

Wenn ein Autor namens D.Schnarch ein Buch über Partnertherapie mit dem Titel
Bei dem Buch: Das Austauschkind handelt es sich um einen Kinderroman, der sich vorwiegend an 9-10 Jährige Leser richtet. Aufgrund der durchschaubaren Geschichte fehlt es hier und da etwas an Spannungsmomenten, wobei sich ältere Kinder vielleicht ein weniger unterfordert fühlen. Ansonsten ist dieses Buch aufgrund seiner Geradlinigkeit und Einfachheit zu empfehlen.
Umweltverschmutzung gehört ja nicht gerade zum Thema Nr. 1 auf dem Pausenhof. Da wird schon eher über Pannini Sammelalben gesprochen (obwohl ich jetzt lesen musst, dass deren Ära zu Ende gegangen ist), oder Pokemon. Umweltschutz rangiert hier ungefähr vor Zahnarztbesuchen und hinter Spinatessen. Das eine solche Thematik aber sehr wohl unterhaltend und für Kinder aufbereitet werden kann, beweist Carl Hiaasen in seinem zweiten Kinderbuchroman:
Ich weiß, ich weiß. Sie brennen gerade zu darauf Berichte meines ersten Mals zu hören. Dabei könnte ich ihnen auch eine Geschichte erzählen…doch hier soll es heute nicht um mich gehen. Stattdessen werden hier und jetzt Frauen aus vier Generationen zu ihrem ersten Mal befragt. Korrekter Weise muss es heißen wurden befragt, denn die Ergebnisse aus diese fast schon als Sozialstudie ähnelnden Lektüre lassen sich nun allesamt nachlesen in den Buch:
Was wissen sie von der Wiedervereinigung, oder genauer gesagt, was wissen sie von den finanzwirtschaftlichen Hintergründen? Wenn es ihnen ähnlich wie mir erging, dann wird ihnen das Buch:
Nicht schon wieder ein Buch über Sex. In der heutigen Zeit steht man diesem Thema ja meist ungemein aufgeschlossen gegenüber, ist auf der anderen Seite aber auch der Omnipräsenz von Sex überdrüssig. Glattpolierte, aufgemotze Frauen lächeln einem von jedem Fotocover entgegen und scheinen einem förmlich Sex zuflüstern zu wollen. Ratgeber für jede Lebenslage haben schon längst das ausgediente Kamasutra ersetzt und selbst die Pharmaindustrie überschwemmt einen mit mehr, oder weniger lustbringenden Präparaten.
Sie lieben es ein Quiz zu lösen, oder sich einer geistigen Herausforderung hinzugeben? Sie möchten sich vielleicht auch mit anderen messen und sehen, wo Sie stehen, wenn es um Allgemeinbildung geht? Dann ist der „
Ich werde ihnen nun ein Geheimnis verraten. Was sie damit anstellen, ist allein ihre Sache. Manche Menschen haben daraus wertvollen Nutzen gezogen, andere eher weniger. „