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Sep 09
Dirty
Zunächst zum offensichtlichem. Dirty, also der Titel des Buchs, ist nicht unbedingt als Beschreibung der erotischen Szenen gedacht, auch wenn es sicher trotzdem passen würde. Vielmehr glaube ich, dass er Elles Vergangenheit beschreibt, ihr Geheimnis, auf das ich selbstverständlich NICHT näher eingehen werden, dafür könnt ihr das Buch ja immerhin lesen und ihr solltet es tun ![]()
Dirty ist ein Erotikroman, indem weniger die Unterhaltung und Erotik im Verdergrund stehen, als mehr das Zwischenmenschliche, die Gefühle und damit erfüllt dieser Roman ein Vakuum im leicht abdriftenden Erotikbuchgenre. Denn all zu gerne beschränken sich Autoren, wenn auch gekonnt, auf die Inszenierung des Akts. Bei Dirty geht es aber vornehmlich um Personen, die verschiedenen Charaktere und deren Begierden, Gelüste, aber auch Ängste.
Die Ich-Erzählperspektive ermöglicht es dem Leser dann auch „mittden drin, statt nur dabei“ zu sein und alles hautnah mit zu bekommen. Was als unverfängliche und sinnliche Affäre beginnt, entpuppt sich bald als mehr, fragt sich nur, wo diese Entwicklung aufhört. Es scheint fast so, als würde man in Elle aufgehen, mit ihr und dem Leben. Wenn Elle leidet, leidet man selbst und wenn sie Lust verspürt, dann entfacht das auch etwas im Leser. Der Funke springt sozusagen über. Daher von mir eine absolute Empfehlung, selbst für den unromantischen, Erotikgenre abgeneigten Leser.

Was haben alle großen Autoren gemeinsam? Richtig, sie müssen stetig eine immense Erwartungshaltung erfüllen, die sich auf ihre vorherigen Werke beziehen. Mit Dan Brown, dem Autor von Illuminati und Sakrileg ist das nicht anderes. Nach Jahren der Abstinenz, wenn man mal von vor kurzem erschienen Kinofilm absieht, ist es um ihn still geworden. Doch nun hat er mit „
Das Buch Nimm mich! Ist irgendow zwischen ein unmoralisches Angebot und Pretty Woman angesiedelt, schafft es aber das Beste aus beiden Welten heraus zu holen. Es geht um Joshua und Jesse. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der aus der Not heraus ihr (der Kellnerin) ein unmoralisches Angebot unterbreitet. Ohne ihren wirklichen Namen zu kennen muss sie ihn einfach nur heiraten und bekommt dafür eine anständige Abfindung. Hinzu kommt, dass sie ihm mehr oder minder 365 Tage lang zur „Verfügung“ stehen muss. Das Jahr vergeht und die beiden verlieren sich wieder aus den Augen. Bis sie sich 7 Jahre später wieder begegnen, ohne es tatsächlich zu ahnen.
In diesem Buch geht es über Männer! Naja, und auch über Frauen, ach und eigentlich über alles was irgendwie mit diesen beiden Geschlechtern zu tun hat. Kurz gesagt, mit diesem Buch erlebt man Leben, in einer zugegebener Maßen leicht übertriebenen, dafür aber umso witzigeren Form.
Ferdinand von Schirach ist eigentlich Jurist. Einer dieser vermeintlichen Rechtsverdreher mit ihrem ganz eigenen Verständnis von Deutsch als Sprache. Man möchte meinen ein Buch von einer solchen Person ist unverständlich, witzlos und trocken. Stattdessen überrascht der Autor mit einen kühlen, gar sachlichen Ton (das ist noch nicht unverständlich), der in Kombination mit den Kurzgeschichten perfekt harmoniert. Dazu muss man wissen, dass es sich bei den Kurzgeschichten in
Es hätte so schön sein können. Ein beschauliches Hotel im Allgäu mit Live-Kriminalspiel. Die Kluftingers im Urlaub. Doch es kommt natürlich erstens anders und zweitens als man denkt. Denn schnell wird aus dem Spiel Ernst, todernst. Denn einer der Gäste wird ermordet und das in einem verschlossenen Raum. Klar, dass Kommissar Kluft hier nicht lange zögert und die Ermittlungen aufnimmt.
Der geneigte Leser, pardon die geneigte Leserin wird