Vieles hat man über die Finanzkrise gehört, man ist es mittlerweile schon fast leid. Man will sie nur noch hinter sich lassen und am liebsten vergessen. Selbst die Politik wiegt einen mittlerweile in dem Glauben, das Schlimmste sei überstanden und für die Medien ist die Geschichte ohnehin ein alter Hut. Doch für Hans-Olaf Henkel fängt das Übel erst noch an und die jetzige Finanzkrise war nur eine leichte Böe im Gegensatz zu dem Sturm, der uns noch bevorsteht.
Dabei nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund und spricht aus, was andere sich nicht wagen. Besser noch, er nennt Namen. Doch Die Abwracker – Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen ist mehr als nur ein populistisches Buch zur Selbstbeweihräucherung und name bashing. Vielmehr bietet dieses Buch auch Lösungsansätze aus der Krise.
Vor allem aber vermittelt es ein völlig anderes Bild des Ganzen, als jenes, das uns die letzten Wochen und Monate durch die Medien diktiert wurde. Da er selbst in betroffenen Aufsichtsräten gesessen hat (IKB, Conti) weiß er aus erster Hand, wie es zu den Fehlentscheidungen kam und wer schuld ist.
Im empfehle jedem dieses Buch, der über den Tellerrand hinausschauen möchte und sich nicht einfach nur passiv alles diktieren lassen will. Diskussionsstoff ist garantiert!

Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass auch Sie, mein lieber Leser, um die Twilight-Saga wissen. Daher erspare ich mir hier große Einleitungen und das ganze Brimborium. Wer im Hier und Jetzt lebt, wird zwangsläufig von dem Twilight-Hype mitbekommen haben, bzw. schon längst angesteckt sein, weswegen Sie auch gerade diesen Artikel lesen.
Wenn man sich so die Rezensionen im Internet über 