26244500n Eisnacht – Sandra BrownMal wieder hat die Thriller Expertin Sandra Brown etwas Spannendes zu Papier gebracht. Eisnacht heißt der Thriller, welcher sich einer beklemmenden kleinen Kleinstadt mitten in einem Blizzard bedient. Durch die natürliche Gefangenschaft geraten Personen aneinander, die sich sonst wohl eher aus dem Weg gegangen wären. Da hätten wir die neuerlich geschiedene Frau Lilly Martin, intelligent und schön und den muskulösen, geheimnisvollen Ben Tierney. Beide kennen sich von früher aus einer heißen Affäre und sehr schnell flammt alte Leidenschaft wieder hoch. Wäre da nur nicht dieses Misstrauen…

Das Buch alleine ist schon ein Blickfang. Da hätten wir den Transparenten Umschlag, welcher dem Cover einen schönen Glanz verleiht und das Lesezeichen. Meiner Meinung nach ein unentbehrliches Utensil in jedem Buch. Doch zur Story. Vier Morde gab es schon in letzter Zeit und keiner konnte bisher aufgeklärt werden. Es scheint ganz so, als handele es sich um einen Serientäter, da an jedem der Tatorte ein blaues Band gefunden wurde. Genau solch ein Band findet Lilly nun bei Ben. Sie hatte ihn kurz vorher aufgrund des Schneesturms mit dem Auto angefahren und so mussten beide zurück in die nun verschneite Berghütte. Kann er tatsächlich der Mörder dieser Frauen sein?

Sandra Brown versteht es mal wieder sehr gut dem Leser Brocken hinzuwerfen, nur um die Fährte dann wieder im Blizzard verschwinden zu lassen und so weiß man bis zum Schluss nicht genau, wer der Täter ist.


26771548n Trigger – Thriller von Wulf DornWulf Dorn wird Ihnen vielleicht als Autor noch nicht so richtig viel sagen. Doch warten Sie noch einige Zeit ab und ich garantiere Ihnen: Der Mann macht von sich Reden. Mit seinem Thriller-Debüt Trigger weiß er schon einmal zu überzeugen. Und wenn selbst deutsche Größen, wie Andreas Eschbach und Sebastian Fitzek, nur Lob für ihn übrig haben, sollte man sich das Buch tatsächlich etwas näher anschauen.

In dem Buch geht es um Ellen Roth, die ein paar Patienten eines Kollegen übernimmt, während dieser verreist. Eine dieser Patienten ist auch eine Frau, die behauptet vom „Schwarzen Mann“ verfolgt zu werden. Einen Tag später ist sie spurlos verschwunden und mit ihrem Verschwinden beginnen die Fragen. Denn plötzlich will niemand etwas von ihr gewusst haben, nicht einmal Kollegen, die zuvor mit ihr gearbeitet haben. Ellen verliert plötzlich völlig das Vertrauen zu ihren Mitmenschen und die Lage spitzt sich zu, als sich der schwarze Mann bei ihr meldet. Eine mörderische Schnitzeljagd um das Wohl ihrer Patienten und ihr eigenes beginnt.

Mit Trigger hat Dorn einen äußerst spannenden und unglaublich beklemmenden Thriller geschrieben, der beim Leser ein Kopfkino sondergleichen auslöst. Man zieht sich leicht verängstigt in eine Ecke zurück und kann das Buch einfach nicht mehr weglegen.

Gut zu wissen, dass auch die deutsche Literatur noch für einige Überraschungen gut ist und im Thriller-Genre ganz vorne mitspielen kann!


27946448n Plötzlich ShakespeareRosa bezeichnet sich selbst als das typische Klischee. Nicht wirklich erwähnenswert und daher auch eher traurig. Im Zuge dessen geht sie mit einem vermeintlichen One-Night-Stand in den Zirkus, wo sie auf einen Magier trifft, der sein Handwerk zu verstehen scheint. Denn wenig später findet sie sich in das 16. Jahrhundert zurückversetzt und teilt sich den Körper mit niemand geringerem als William Shakespeare. Auch ihr Timing könnte besser sein, da sie mitten in ein Duell hereinplatzt.

Fortan muss Rosa versuchen sich im mittelalterlichen England zurechtzufinden und stolpert von einem Fettnäpfchen ins nächste. Doch die Krönung sind sicherlich ihre Dialoge mit Shakespeare, oder sind es Monologe? Wie dem auch sei, die beiden bekabbeln sich und David Safier versteht es vortrefflich die Widrigkeiten einer solchen Begegnung zur Schau zu stellen, ohne unter der Gürtellinie zu landen. Wie zum Beispiel geht man als neuerlicher Mann auf Toilette, ohne seine Genitalien anzuschauen, geschweige denn anzufassen?

Das Buch Plötzlich Shakespeare ist ein großes Klischee, das wissen auch der Autor und der Leser innerhalb der ersten Seiten. Daher ist es auch nicht schlimm, denn man weiß worauf man sich einlässt und kann fortan unbeschwert lachen und schmunzeln. Natürlich verbirgt sich hinter all dem Klamauk auch eine Prise Romantik, denn Rosa darf Shakespeares Körper erst verlassen, wenn sie weiß, was wahre Liebe ist.


26390577n Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Die Macht der GedankenMit seinem ersten Buch „Ich weiß, was Du denkst“ hat Thorsten Havener ein Bewusstsein für die Kraft der Gedanken generiert. Er hat Tricks präsentiert, die die Leser in ihren Alltag einbauen können und mit denen man das Leben einfach ein bisschen anders sieht. Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Die Macht der Gedanken führt diese Wandlung fort, bzw. fängt dort an, wo das erste Buch aufgehört hat.

Zusammen mit Dr. Med. Michael Spitzbart erklärt er dabei, wie man mit dem Denken seine Umgebung verändern kann und welche Macht die Gedanken besitzen. Spitzbart übernimmt dabei den Part des wissenschaftlichen Erklärens. Was passiert eigentlich genau, wenn wir denken? Von Botenstoffen, Synapsen und ähnlichem. Das geht in dem Buch dann auch mitunter sehr ins Detail. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er das interessant findet, oder es eher eine nette Dreingabe ist. In jedem Fall bekommt man einen ausführlichen Einblick in unser Gehirn und dessen Abläufe, was ja nicht unbedingt schaden muss icon wink Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Die Macht der Gedanken .

Darüber hinaus werden Techniken aufgezeigt, mit denen man sich aus der Manipulation der Gedanken und deren Beschränkung befreien kann. Es geht darum sich wirklich mental frei zu machen, ohne dabei ein Yogi oder Shaolin-Mönch sein zu müssen. Es sind einfache Techniken, die schnell erlernt werden können und einem helfen die Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

Ein Buch zur Selbstreflektion.