Das Grab ist erst der Anfang
30
Nov 09
Krimifans haben dieser Tage wieder ihre helle Freude. Denn Kathy Reichs hat mal wieder einen Roman herausgebracht. Das Grab ist erst der Anfang dreht sich um Tempe Brennan, eine forensische Anthropologin, die versucht einem Mörder auf die Spur zu kommen. Durch Tempes Auffassungsgabe tragen die zunächst zusammenhangslosen Morde im verschneiten Chicago plötzlich die Handschrift eines Serienmörders, der dann auch prompt versucht sich ihrer zu entledigen. Hinzu kommt, dass ihre Arbeit aus den eigenen Reihen sabotiert wird.
Das Buch hat im Grunde zwei Handlungsstränge, nämlich den ihrer eigenen Flucht aus den Fängen des Mörders, und den der Suche nach selbigem. Besonders erwähnenswert ist neben der äußerst detaillierten (und ich meine wirklich äußerst, da auch gut und gerne mal 10 Seiten lang über ein Skelett gehaust wird) Beschreibung ihrer Arbeit noch die Authentizität, denn Reichs ist vom Fach und weiß worum es hier geht.
CSI Miami und wie sie alle heißen vermitteln doch manchmal einen recht trügerischen Eindruck dieser Arbeit und dem folgt Reichs in diesem Roman nicht.
Außerdem ist ihr Humor sehr passend und lockert die Spannung immer wieder etwas auf. Der Roman ist sehr gut geschrieben, wie nicht anders von dieser Autorin zu erwarten, und sollte jeden Thriller-Fan zur Genüge befriedigen und bei Laune halten.
