Headhunter2 Jo Nesbø – HeadhunterEs muss in den Genen liegen, dass manche Menschen vor anderen und mit anderen reden können als hätten sie vor der Reaktion der Angesprochenen rein gar nichts zu befürchten. Andere wiederum, dazu gehören wohl die meisten Leute, haben dabei schon mehr Schwierigkeiten und können sich aus Furcht vor der Antwort, die sie bekommen, nicht komplett so öffnen wie sie es wünschen. Der Klassiker, um sich zu beweisen, sind Bewerbungsgespräche, bei denen Arbeitgeber sofort von den potenziellen Arbeitnehmern überzeugt sein müssen. Diese jedoch gehören im 21.Jahrhundert mehr und mehr der Vergangenheit an. Große Unternehmen nutzen bei der Einstellung von Führungspositionen das Handwerk von einem „Headhunter“, welcher im Regelfall als Personalvermittler arbeitet. Bei Jo Nesbø hat er aber noch ein anderes Betätigungsfeld.

Der norwegische Thrillerautor hat in seinen Akteur Roger Brown nämlich gleich noch einen talentierten Kunstdieb eingepflanzt. Bei Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche genießt er ein hohes Ansehen, fast jeder Boss tanzt nach seiner Pfeife. Vermittelt er einem Klienten dann eine gute Verbindung, raubt er ihm diverse Kunstgegenstände. Sein neuster Coup könnte in doppeltem Sinne der Niederländer Greve sein. Dieser passt perfekt in die Geschäftsführung einer Firma, der Rubens bei ihm zuhause perfekt in die Sammlung Browns. Leider nur geht dieses Mal etwas schief und Brown bekommt erstmalig einen Gegner, der ihm das Wasser reichen kann.


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