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Mär 10
Der Turm
Mit Der Turm hat Uwe Tellkamp 2008 den Deutschen Bücherpreis gewonnen. Das gut 1.000 Seiten fassende Mammutwerk erzählt die Geschichte der DDR zwischen den Jahren 1982 und 1989. Anhand seiner Protagonisten, welche in Dresden beheimatet sind, schildert er ein recht düsteres Bild der letzten Jahre. Keine “Ostalgie”, wie sie andernorts geradezu zelebriert wird.
Diese Ansichtsweise mag vielen, vor allem ehemaligen DDR-Bürgern, befremdlich, ja gar abstoßend, vorkommen. Möchten sie doch gerne das Bild der guten alten Republik hochhalten, zu der viele auch gerne wieder zurückkehren würden, wenn denn möglich. Dagegen hält Tellkamp eine Gesellschaft des allmählichen Zerfalls. Wo sich Schimmel an den Decken bildet, der nicht einmal mehr mit Bootslack bekämpft werden kann. In der eine Plangesellschaft alles vorgibt und Lagermentalität gelebt wird. Auch die Stasi-Machenschaften werden en detail wiedergegeben und zeigen eine zutiefst erschütterte Seele, die das Vertrauen in den Nachbarn und all die anderen Mitmenschen verloren hat.
Vielleicht ist es zu viel Schwarzmalerei, vielleicht aber auch genau die richtige Dosis, um einen verklärten Blick auf eine Vergangenheit zu werfen, die sicher auch ihre glücklichen Momente hatte, jedoch nicht ohne Grund dem Untergang so nahe stand.
Der Turm wird in jedem Fall ein Standardwerk zum Leben der damaligen Zeit werden, da hilft auch noch so viel Kritik nicht.

Möchte man seinen Zuhörern oder Lesern etwas mit auf den Weg geben, so empfiehlt es sich in den seltensten Fällen direkt Ratschläge zu erteilen, oder gar belehrend aufzutreten. Vielmehr muss die Botschaft, verpackt in eine schöne Geschichte, subtil erkannt werden. Ganz ähnlich einer Fabel, welche zum Ende hin eine gewisse Moral beherbergt. Dieses Kunststück ist dem brasilianischen Autor Paulo Coelho auf so bewundernswerte Weise gelungen, dass sein Buch
Momentan scheint es ja fast so, als wäre alle Welt im Twilight-Fieber. Nach den bahnbrechenden Erfolgen der Bücher von Stephanie Meyer und der mittlerweile zwei Filme, ist die Welt offenbar heiß auf Vampire und ihre Storys. Da verwundert es nicht, dass es hier noch so einiges in der Bücherfundgrube zu entdecken gibt. Die Buchserie
18 Jahre auf eine Fortsetzung zu warten ist schon eine beachtliche Zeitspanne. Doch genau so lange hat es gedauert, bis Ken Follet sich dazu durchringen konnte (49 Millionen Euro Vorschuss waren da sicher auch ein netter Anreiz) eine Fortsetzung seines Bestsellers „Die Säulen der Erde“ zu schreiben. Mit
n dem Werk
Alles hatte mit einer Schnapsidee eines schrulligen, irischen Bauern und Hobbyjägern im Jahr 1951 angefangen und ist mittlerweile das Synonym für die Superlative geworden. Die Rede ist von
Vieles hat man über die Finanzkrise gehört, man ist es mittlerweile schon fast leid. Man will sie nur noch hinter sich lassen und am liebsten vergessen. Selbst die Politik wiegt einen mittlerweile in dem Glauben, das Schlimmste sei überstanden und für die Medien ist die Geschichte ohnehin ein alter Hut. Doch für Hans-Olaf Henkel fängt das Übel erst noch an und die jetzige Finanzkrise war nur eine leichte Böe im Gegensatz zu dem Sturm, der uns noch bevorsteht.
Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass auch Sie, mein lieber Leser, um die Twilight-Saga wissen. Daher erspare ich mir hier große Einleitungen und das ganze Brimborium. Wer im Hier und Jetzt lebt, wird zwangsläufig von dem Twilight-Hype mitbekommen haben, bzw. schon längst angesteckt sein, weswegen Sie auch gerade diesen Artikel lesen.
Wenn man sich so die Rezensionen im Internet über 