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Jan 12
Zug um Zug
Das Buch „Zug um Zug“ von Helmut Schmidt und Peer Steinbrück, hat nicht nur ob seines Inhaltes am Tage seiner Veröffentlichung für Wirbel gesorgt. Bereits das Buchcover schaffte es, wohl zum Leidwesen der Herausgeber, in die Presse. Denn die Anordnung der Schachfiguren ist keinesfalls korrekt, was man damit begründete, dass alles schnell gehen musste beim Fototermin. Doch das nur als Randbemerkung.
Viel wichtiger ist in der Tat der Inhalt. Es wird ein Dialog der beiden Politiker herausgeformt, der zwar nicht wirklich in Zwiegesprächen, aber durchaus in kleineren gegensätzlichen Meinungen mündet. Die jeweiligen politischen Laufbahnen werden dabei genauso beleuchtet, wie gewisse Weggefährten (Oscar Lafontaine, Thilo Sarrazin). Dabei bekommt jedoch niemand sein „Fett weg“. Es wird durchgängig auf eine sachliche Formulierung geachtet.
Zunächst behandeln die Kapitel die allgemeine geopolitische Lage, sei es zu Russland & Polen oder dem Nahen Osten. Einstweilen wird auch versucht das Bild eines modernen Politikers zu zeichnen und wie dieser sich zu geben hat. Aber auch selbstkritisch wird auf Versäumnisse eingegangen, wie das Tabuisieren der Integrationsproblematik seitens der SPD. Zum Schluss geht man noch auf die aktuelle Finanzkrise ein, ohne jedoch tatsächlich allzu viel Neues dazu beizutragen.
Überhaupt geht es in dem Buch weniger um das Finden von Lösungen, als mehr darum einen fundierten Einblick zu gewähren, um Hintergrundwissen anzusammeln und Rahmenbedingungen besser zu verstehen. Daher auf jeden Fall lesenswert!






Mit
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