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Feb 10
Gebieterin der Dunkelheit (Band 4)
Na, immer noch nicht genug von Vampiren? Gut so, denn mit Gebieterin der Dunkelheit hat Lara Adrian wieder für Nachschub auf dem Gebiet gesorgt und präsentiert mal wieder ein leicht zu lesendes Buch über die beliebten Blutsauger. Im vierten Band geht es um Rio, den der eine oder andere schon aus den früheren Erzählungen kennt.
Wie dann auch bekannt sein dürfte, wurde er von Eva verraten, was sowohl psychische als auch physische Narben bei ihm hinterließ. So tiefe Narben, dass er sich eigentlich das Leben nehmen wollte, sofern das für einen Vampir möglich ist. Dumm nur, dass ausgerechnet jetzt die intelligente und überaus betörende Dylan, eine amerikanische Journalistin, auf ihn trifft und leider viel zu intelligente Fragen stellt, als dass man sie ignorieren könnte.
Wieder einmal entwickelt sich hier eine spannende Liebesgeschichte, die wohl vor allem die weiblichen Leserinnen in ihren Bann ziehen wird. Rios Charme ist einfach nur schwer zu entkommen. Dabei nimmt Adrian bei der Erzählung der erotischen Details auch kein Blatt vor den Mund, so dass zum Teil nicht mal mehr die Phantasie herhalten muss. Stattdessen hat man schon sehr deutliche Bilder im Kopf beim Lesen des Buches. Vampiristisches Kopfkino nennt man das dann wohl.

Erneut habe ich mir für die Büchervorstellung ein Vampirroman ausgesucht, um genau zu sein sogar eine ganze Reihe von Büchern. Denn Gesandte des Zwielichts ist der nunmehr sechste Band dieser Romanfolge. Wer schon die fünf ersten Teile gelesen hat, wird umso besser in die Geschichte hineinfinden, doch auch für Nicht-Kenner stellt der Quereinstieg kaum ein Problem dar, obwohl meine Empfehlung dennoch explizit darauf hin ausfällt, die Geschichte vom ersten Band an zu lesen, es lohnt sich.
Zunächst zum offensichtlichem. Dirty, also der Titel des Buchs, ist nicht unbedingt als Beschreibung der erotischen Szenen gedacht, auch wenn es sicher trotzdem passen würde. Vielmehr glaube ich, dass er Elles Vergangenheit beschreibt, ihr Geheimnis, auf das ich selbstverständlich NICHT näher eingehen werden, dafür könnt ihr das Buch ja immerhin lesen und ihr solltet es tun
Das Buch Nimm mich! Ist irgendow zwischen ein unmoralisches Angebot und Pretty Woman angesiedelt, schafft es aber das Beste aus beiden Welten heraus zu holen. Es geht um Joshua und Jesse. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der aus der Not heraus ihr (der Kellnerin) ein unmoralisches Angebot unterbreitet. Ohne ihren wirklichen Namen zu kennen muss sie ihn einfach nur heiraten und bekommt dafür eine anständige Abfindung. Hinzu kommt, dass sie ihm mehr oder minder 365 Tage lang zur „Verfügung“ stehen muss. Das Jahr vergeht und die beiden verlieren sich wieder aus den Augen. Bis sie sich 7 Jahre später wieder begegnen, ohne es tatsächlich zu ahnen.
Wenn ein Autor namens D.Schnarch ein Buch über Partnertherapie mit dem Titel
Ich weiß, ich weiß. Sie brennen gerade zu darauf Berichte meines ersten Mals zu hören. Dabei könnte ich ihnen auch eine Geschichte erzählen…doch hier soll es heute nicht um mich gehen. Stattdessen werden hier und jetzt Frauen aus vier Generationen zu ihrem ersten Mal befragt. Korrekter Weise muss es heißen wurden befragt, denn die Ergebnisse aus diese fast schon als Sozialstudie ähnelnden Lektüre lassen sich nun allesamt nachlesen in den Buch:
Nicht schon wieder ein Buch über Sex. In der heutigen Zeit steht man diesem Thema ja meist ungemein aufgeschlossen gegenüber, ist auf der anderen Seite aber auch der Omnipräsenz von Sex überdrüssig. Glattpolierte, aufgemotze Frauen lächeln einem von jedem Fotocover entgegen und scheinen einem förmlich Sex zuflüstern zu wollen. Ratgeber für jede Lebenslage haben schon längst das ausgediente Kamasutra ersetzt und selbst die Pharmaindustrie überschwemmt einen mit mehr, oder weniger lustbringenden Präparaten.
Was würden Sie tun, wenn Ihr Partner Ihnen fremdgeht? Ausrasten, ruhig und besonnen reagieren. Würde eine Welt zusammenbrechen, oder hätten sie gar Verständnis? Vielleicht eine Mischung aus allem. Die Frage ist jedoch, wie kann man damit weiterleben – zusammen. Sophie Andresky hat dieses Szenario auf delikate Weise durchgespielt, indem ihre Protagonistin einen Freifahrtschein vom fremdgängerischen Mann ausgestellt bekommen hat. Strafe muss sein! Nun darf sie ein Jahr lang tun und lassen, küssen, lecken, liebkosen, und weiß der Teufel was noch mit wem und wann sie es will.
Ist es nicht interessant, wie sich ein einfacher Satz alleine durch das Weglassen eines unbestimmten Artikels vollkommen im Sinn verändert?! Nehmen sie den Titel dieses Artikels und auch Titel eines Buches, auf das ich gleich noch näher eingehe. Lässt man das Wort „eine“ weg, so könnte es ein Ratgeber für mutlose Menschen sein (wir lassen uns vom Doppel-s am Satzende mal nicht irritieren