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	<title>Tipps zu neuen und lesenswerten Büchern im Blog von Büchertipps &#187; Hedonik</title>
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	<description>Hier findest du die aktuellsten Büchertipps! Von Neuerscheinungen bis zum künftigen Bestseller.</description>
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		<title>Parallele Existenzen im Wandel</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 13:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten Karras</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach seinem Romanbestseller „Die Vermessung der Welt" war jene Welt darauf gespannt zu sehen, was Daniel Kehlmann in seinem Folgeroman bewerkstelligt. ]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="text-align: left;"><img style="float: left; padding-right: 10px; width: 153px; height: 250px;" src=" http://bilder.buecher.de/produkte/23/23844/23844245n.jpg" alt="Ruhm" title="Parallele Existenzen im Wandel" />Nach seinem Romanbestseller „<a href="http://www.buecher.de/shop/Kea-Ker/Kehlmann-Daniel/Die-Vermessung-der-Welt/products_products/detail/prod_id/22614405/" rel="nofollow" ><strong>Die Vermessung der Welt</strong></a>“ war jene Welt darauf gespannt zu sehen, was Daniel Kehlmann in seinem Folgeroman bewerkstelligt. „<a href="http://www.buecher.de/shop/Kea-Ker/Kehlmann-Daniel/Ruhm/products_products/detail/prod_id/23844245/" rel="nofollow" ><strong>Ruhm – Ein Roman in neun Geschichten</strong></a>“ ist dieses Nachfolgewerk und konnte gleicherma&#223;en begeistern, wie entt&#228;uschen. <a href="http://smoel.wordpress.com/2009/03/30/irgendwie-nett-daniel-kehlmanns-%E2%80%9Eruhm%E2%80%9C/" rel="nofollow" ><strong>Kehlmann</strong></a> hat in diesem Buch Wert auf Inkonsistenz gelegt. Der Stil ist nicht homogen und spiegelt so der verschiedenen Ans&#228;tze und Geschichten wieder. Es ist der Versuch eine sich st&#228;ndig wechselnde Gesellschaft zu begreifen, die durch die Instrumente des Internets und des Mobilfunks ihre Verwurzelung verliert. Man lernt Menschen immer schneller kennen, nur um sie ebenso schnell wieder aus den Augen zu verlieren. Eine st&#228;ndige Wandlung durchzieht das Miteinander und verwischt damit auch die eigene Individualit&#228;t. Eine greifbare Wirklichkeit verschwindet zunehmend und erscheint nur noch in Facetten verschiedener Illusionen, oder war es doch umgekehrt?  Gelebt wird in einem &#8220;paradoxen Schwebezustand desinteressierter Anspannung&#8221;.<br />
<br class="“clear“" /></p>
<p>Das Verwirrspiel um die Einzelgeschichten wird schlussendlich mehr oder weniger aufgel&#246;st, doch darf man als Leser keine umfassende L&#246;sung erwarten. Vielmehr bleibt der Geschmack der Orientierungslosigkeit, die das ganze Buch durchl&#228;uft wie der sprichw&#246;rtliche rote Faden. Beim Lesen lebt man also den Kontext der Geschichten, ohne dass einem das sofort bewusst wird. Wo T&#252;ren geschlossen werden, &#246;ffnet sich eine neue. So ergeht es den Protagonisten des Werks, als auch dem hilflosen Leser selbst. Es scheint wie eine Begegnung von Schicksalen, ohne dass diese sich tats&#228;chlich ber&#252;hren. Vielmehr schleichen sie umeinander herum, beschnuppern sich und wechseln je nach Bedarf ihre Rolle. Wom&#246;glich ist es ein Spiegel der Gesellschaft.</p>
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