Nach „Des Todes dunkler Bruder“ kommt von Jeff Lindsay nun der Folgeroman Dunkler Dämon/Dearly Devoted Dexter mit und um Dexter Morgan, dem freundlichen Serienkiller aus der Nachbarschaft. Man muss ihn einfach lieb haben, den zuvorkommenden, immer freundlichen Serienmörder Dexter, der als Blutspezialist bei der Polizei von Miami arbeitet. Nachdem er im ersten Teil ja schon mit seinem Bruder fertig werden musste, der seine wahre Identität kannte, hat er es nun mit seinem übereifrigen Kollegen Sergeant Doakes zu tun, welcher Dexter nie wirklich leiden konnte, ihm aber auch allmählich auf die Schliche kommt.
Zu allem Überfluss ist Dexters Schwester auch noch leicht traumatisiert und Bedarf einer soliden Umgebung, möglichst ohne weitere Morde und einem geistig kranken Bruder, der ins Gefängnis kommt. Also macht Dexter das, was er nach dem Morden am besten kann, er verstellt sich und spielt Friede, Freude, Eierkuchen. Mit seiner Freundin und ihren zwei Kindern versucht er ein normales Familienleben zu zelebrieren, was dann aber ein wenig ins Wanken gerät, als ein anderer Serienmörder die Stadt unsicher macht. Zwei Serienmörder in einer Stadt sind eben einer zu viel.
Die wieder sehr kühle, emotionslose, aber doch irgendwie humoristische Art von Dexter nimmt einen sofort erneut gefangen und sorgt für spannende Unterhaltung. Mein Tipp: unbedingt im englischen Original lesen, da die Übersetzung echt zu wünschen übrig lässt.

Endlich mal wieder ein schön schnoddriger Roman über das Erwachsenwerden von uns Jungs. Denn am liebsten werden wir ja überhaupt nicht erwachsen und schlittern von der Pubertät direkt in die Rente. Die Punkband
Rosa bezeichnet sich selbst als das typische Klischee. Nicht wirklich erwähnenswert und daher auch eher traurig. Im Zuge dessen geht sie mit einem vermeintlichen One-Night-Stand in den Zirkus, wo sie auf einen Magier trifft, der sein Handwerk zu verstehen scheint. Denn wenig später findet sie sich in das 16. Jahrhundert zurückversetzt und teilt sich den Körper mit niemand geringerem als William Shakespeare. Auch ihr Timing könnte besser sein, da sie mitten in ein Duell hereinplatzt.
Ich muss zu allererst einmal ein Geständnis ablegen. Ich stamme nicht aus dem Ruhrgebiet! Ich weiß, ich weiß. Nicht jeder kann perfekt sein und ich bitte sogleich um Vergebung. Nichtsdestotrotz möchte ich auf
In diesem Buch geht es über Männer! Naja, und auch über Frauen, ach und eigentlich über alles was irgendwie mit diesen beiden Geschlechtern zu tun hat. Kurz gesagt, mit diesem Buch erlebt man Leben, in einer zugegebener Maßen leicht übertriebenen, dafür aber umso witzigeren Form.
Der geneigte Leser, pardon die geneigte Leserin wird
Wer hinter diesem Titel die Beschreibung seiner selbst wiederfindet, sollte sich mal so seine Gedanken machen. Der Roman A$$hole (Asshole): Wie ich lernte ein Schwein zu sein, ist kein all zu ernst gemeintes Buch. Es verbirgt sich auch keiner dieser grotesken Ratgeber dahinter, die einem Reichtum und Glück suggerieren. Vielmehr handelt es sich bei dem Buch von Martin Kihn um eine Persiflage dessen.
Die Email ist für die meisten Menschen von heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Gerade im Berufsleben ist sie neben dem Telefon wohl das am häufigsten gebrauchte Medium. Da war es also naheliegend ein Roman zu schreiben, der sich genau damit Befasst. Herausgekommen ist ein aberwitziges Stück Literatur, dass ihre Lachmuskeln ordentlich quälen sollte.
Als Sechsjähriger verliert Tim Köhrey (man könnte es Curry aussprechen) seine Eltern bei einem Autounfall, sie erraten welcher Art dieser ist. Also kommt er zu Pflegeeltern, die ihn nicht besonders gern haben, dafür aber das Pflegegeld umso mehr. Er kommt aufs Gymnasium und lernt seinen dicken – pardon – fetten Freund Kuhle kennen. Durch Dick und Dünn gehen sie fortan durchs Leben und machen durch ihr DJ-Talent auf sich aufmerksam. Ganz nebenbei findet Tom mit 17 noch seine große Liebe, Melanie. Das Leben könnte nicht schöner sein.
Kerstin Gier dürfte dem einen oder anderen (aufmerksamen) Leser mittlerweile ein Begriff sein. Die Autorin ist allgemein hin für ihre witzigen Romane bekannt, die sich nicht ausschließlich aber in gewisser Weise überwiegend an Frauen und deren Humor richten. Aber um hier nicht gleich weiter Klischees zu bedienen, können und sollten auch Männer mal reinschauen, denn die Komik ist durchaus für jedermann verständlich, nicht nur Frauen