Denken sie nicht an den blauen Elefanten!: Die Macht der GedankenMit seinem ersten Buch „Ich weiß, was Du denkst“ hat Thorsten Havener ein Bewusstsein für die Kraft der Gedanken generiert. Er hat Tricks präsentiert, die die Leser in ihren Alltag einbauen können und mit denen man das Leben einfach ein bisschen anders sieht. Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Die Macht der Gedanken führt diese Wandlung fort, bzw. fängt dort an, wo das erste Buch aufgehört hat.

Zusammen mit Dr. Med. Michael Spitzbart erklärt er dabei, wie man mit dem Denken seine Umgebung verändern kann und welche Macht die Gedanken besitzen. Spitzbart übernimmt dabei den Part des wissenschaftlichen Erklärens. Was passiert eigentlich genau, wenn wir denken? Von Botenstoffen, Synapsen und ähnlichem. Das geht in dem Buch dann auch mitunter sehr ins Detail. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er das interessant findet, oder es eher eine nette Dreingabe ist. In jedem Fall bekommt man einen ausführlichen Einblick in unser Gehirn und dessen Abläufe, was ja nicht unbedingt schaden muss ;) .

Darüber hinaus werden Techniken aufgezeigt, mit denen man sich aus der Manipulation der Gedanken und deren Beschränkung befreien kann. Es geht darum sich wirklich mental frei zu machen, ohne dabei ein Yogi oder Shaolin-Mönch sein zu müssen. Es sind einfache Techniken, die schnell erlernt werden können und einem helfen die Dinge aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

Ein Buch zur Selbstreflektion.


Schwarzbuch Deutsche BahnWer demnächst eine lange Bahnfahrt vor sich und die passende Lektüre dafür noch nicht gefunden hat, sollte sich das Buch Schwarzbuch Deutsche Bahn näher anschauen. Es ist ein Traktat über die Zustände der Deutschen Bahn, die wohl so oder so ähnlich jeder Bahnfahrer schon einmal erleben musste. Die beiden ZDF-Reporter haben versucht Dinge aufzudecken, die sonst im Verborgenen bleiben und diese auf gut 300 Seiten zusammengetragen.

Das Schwarzbuch ist vor allem erst einmal eines: unterhaltsam. Nicht im Sinne eines Krimis, nein, vielmehr im Sinne einer Spannung, die den Leser dazu verführt bei der Stange zu bleiben und weiterlesen zu wollen. Die aufgezeigten Zustände lassen den Leser erbosen, aber auch Mitleid für die Bahnmitarbeiter aufbringen. Man sieht einmal hinter den Spiegel und kann sich in den sonst zu sturen und nervenden Schaffner hineinversetzen.

Was dem Buch jedoch auch negativ angerechnet werden muss, ist der Mangel an Analysen, oder gar Perspektiven, das Beschriebene zu ändern. Vielleicht ist das auch nicht nötig, geschadet hätte es jedoch nicht.

Es fasst aber auch all das zusammen, was wir nun in den letzten Jahren immer wieder aus der Presse erfahren haben und beschreibt leider zu gut die Zusammenhänge, bzw. die Vorfälle. Es nimmt auf jeden Fall mit und das kann man nicht leugnen. Denn Leid bewegt nun einmal.


Heilung unerwünschtWenn auch sie unter Neurodermitis leiden, wissen sie was für eine Qual diese Krankheit sein kann. Das ewige Jucken, das Kratzen bis es blutig wird und er ständige innere Druck unter dem man steht. Es ist, als würde sich die Haut gegen einen Stellen, der Körper gegen sich selbst arbeiten und o baut sich unwillkürlich Stress auf, der sich dann meist an falscher Stelle entlädt. Man wirkt permanent nervös und hektisch, da man nicht zur Ruhe kommen kann. Für Außenstehende ist das nicht immer leicht zu begreifen und man wünscht ihnen manchmal sie würden nur einen Tag in ihrer Haut stecken, aus erster Hand erleben, was es bedeutet Neurodermitis zu haben.

Die Pharmaindurstrie macht betroffenen momentan wenig Mut zur Heilung. Ewig und andauernd predigt sie, dass es keine wirkliche Heilung dafür gebe. Zu gewinnbringend sind hier andere Wirkstoffe, wie Kortison oder Immundepressive, da eine Stange Geld kosten und Nebenwirkungen hervorrufen, welche ja auch wieder mit Medikamenten behandelt werden müssen. Eine günstige Salbe, die frei von Nebenwirkungen ist und die Instanzen der Medikamentenprüfung in Deutschland bestanden hat, wäre hier mehr als schlecht für die umsatzorientierten Unternehmen.

Jedoch genau diese Situation beschreibt das Buch Heilung unerwünscht: Die dramatische Geschichte eines Medikaments von Klaus Martens. Ob man ihm alles genau so glaubt, ist jedem selbst überlassen. Es bringt einen jedoch zum Nachdenken und ist „ganz nebenbei“ ein Silberstreif am Horizont für alle Neurodermitisgeplagten.


Welche Marke steckt dahinterFür viele ist es eine Glaubensfrage, oder zumindest eine Frage des Geldes. Wo geht man einkaufen. Manche müssen schon aus Prestige zu Kaisers oder Reichelt, wo anderen Aldi, Lidl, Penny und Co. genügen. Die einen sagen, dass neben dem Preis eben auch die Qualität stimmt, wo die anderen behaupten, man merkt den Unterschied doch gar nicht!

Martina Schneider zeigt in ihren Büchern: „Aldi – welche Marke steckt dahinter?“ und dem Nachfolger: „Welche Marke steckt dahinter? Neues vom Markendetektiv“ was uns bei den Billigheimern so vorgesetzt wird. Haben die Sparfüchse letztlich vielleicht doch recht und man kauft ein gleichwertiges Produkt hier viel günstiger, ohne Abstriche bei der Qualität, dem Geschmack oder sonstigem zu machen?

Es ist schon interessant, welcher namhaften Marken sich unter „falschem Namen“ in die Regale der Discounter schleichen. Immerhin machen sie so doppelt Gewinn, ohne dass ihr Image Schaden nimmt. Denn wer auf Image und Qualität setzt und dafür einen happigen Preis berechnet, der kann nicht auf einmal günstig werden. Da muss schon der Umweg über einen neuen Produktnamen her, damit man seine produzierten Waren doppelt anbieten kann.

Eine interessante Lektüre, die wohl das eine oder andere Aha-Erlebnis auslösen wird und sie zukünftig evtl. davon überzeugt doch mal ein Schnäppchen zu schlagen.


Warum fällt das Schaf vom BaumKennen sie das Spiel: Ich packe meinen Koffer…? Nacheinander darf jeder was mehr oder weniger lustiges in den Koffer packen, bis die Reihe der Gegenstände immer größer wird und man irgendwann zwangsläufig etwas vergisst, oder durcheinander bringt. Hätten sie zuvor das Buch: Warum fällt das Schaf vom Baum: Gedächtnistraining mit der Jugendweltmeisterin, würden sie ihre Kontrahenten wohl um Längen schlagen.

Christiane Stenger kennen einige von ihnen vielleicht schon aus dem Fernsehen. Mit ihrem Talent sich Dinge zu merken, konnte sie ein ums andere Mal das Publikum begeistern und wurde auch noch Jugendweltmeisterin. Laut Einstein ist “Phantasie wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt”, daher muss man nur ein wenig umdenken, wenn man sich Dinge merken möchte. Zu Anfang von “Warum fällt das Schaf vom Baum” wird man dann auch gleich mal in kalte Wasser geschmissen und muss sich Zahlen, Namen, historische Daten und dergleichen merken. Wenn es ihnen wie mir geht, werden sie hier ein eher klägliches Bild abgegeben.

Was folgt ist eine kurze Erläuterung in die Arbeitsweise unseres Oberstübchens und warum es leichter ist sich Dinge visuelle zu merken. Ob kotzende Schafe, oder tanzende Bären, erlaubt ist was gefällt und hilft. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil, wer sich absonderlicher Dinge merkt, kann sicher sein, sie nicht so schnell zu vergessen. Dem Leser werden verschiedene Hilfssysteme (Master-System, Routenmethode) an die Hand gegeben, so dass man peu á peu dazu lernt.

Es ist erstaunlich was man sich alles merken kann, wenn man nur weiß wie.


Psychologie der sexuellen LeidenschaftWenn ein Autor namens D.Schnarch ein Buch über Partnertherapie mit dem Titel Die Psychologie sexueller Leidenschaft schreibt, dann ist man als Leser sicherlich erst mal skeptisch, ich zumindest. Das wäre in etwa so, als würde ein Herr Dauerblank über übers Geldsparen philosophieren. Wenn man jedoch die erste Skepsis überwunden hat, erhält man mit dem Buch eines der Klassiker der Partnertherapie. Das gut 500 Seiten umfassende Werk gehört praktisch zu Standardliteratur von Paaren und Paartherapeuten. Im besten Fall sparen sie mit dem Buch also ein paar Sitzungen auf der Couch :-)

Lassen sie sich dabei nicht von der Dicke des Buches abschrecken. Schnarcher schafft es trotz der Aufmachung eines Lehrbuchs eine Spannung zu erzeugen und immer wiederkehrende Aha-Effekte anzubringen. Es gehört wohl zum Besten auf dem Gebiet der partnerschaftlichen Sex’, das man finden kann. Man lernt viel über die Sexualität einer Beziehung und seiner eigenen, was dann letztlich zu einer Symbiose führt, die das Sexleben im Allgemeinen bereichert.

Schnarch löst dabei den gordischen Knoten, den es so oft in monogamen Beziehungen gibt. Wie kann man partnerschaftlich verbunden sein, ohne sich selbst dabei als Individuum zu verlieren. Dabei helfen sowohl Fallbeispiele, also auch tiefer gehende theoretische Betrachtungsweisen. Für jeden Lesetypus ist etwas dabei.


Fünfzig Jahre im Auftrag des KapitalsWas wissen sie von der Wiedervereinigung, oder genauer gesagt, was wissen sie von den finanzwirtschaftlichen Hintergründen? Wenn es ihnen ähnlich wie mir erging, dann wird ihnen das Buch: Fünfzig Jahre im Auftrag des Kapitals von Edgar Most einiges verraten können. Hier bekommt man Hintergrundinfos zu der Wiedervereinigung und mit welchen Problemen sie damals tatsächlich zu kämpfen haben. Kompetent und mit dem nötigen Sachverstand erläutert Most die Widrigkeiten und wo Fehler gemacht wurden.

Zudem wird ein ganz persönliches Resümee eines erfolgreichen Bankers herausgearbeitet, der zuletzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bank arbeitete und auch der Regierung mit Rat in Sachen Wiedervereinigung zur Seite stand. Als überwiegende Biographie gibt es Einblicke in die damaligen Geschehnisse und nimmt Position dazu ein. Doch er geht auch soweit, die jetzige Finanzkrise mit einzubeziehen erläutert warum damalige grobe Fehler noch heute Auswirkungen auf uns haben. Doch er prangert dabei nicht nur an, sondern greift Problemlösungen auf und möchte verändern. Chancen, Prognose und Folgen werden aufbereitet und dargestellt.

Die Frage ist also: Gibt es einen Ausweg und wenn ja, wie sieht er aus. Lassen sie sich also in eine wirtschaftliche Vergangenheit tragen, die noch heute lebendig ist. Die Einheit, politisch richtig, aber wirtschaftlich eine Katastrophe.


Duden AllgemeinbildungSie lieben es ein Quiz zu lösen, oder sich einer geistigen Herausforderung hinzugeben? Sie möchten sich vielleicht auch mit anderen messen und sehen, wo Sie stehen, wenn es um Allgemeinbildung geht? Dann ist der „Duden Allgemeinbildung – Testen Sie Ihr Wissen“ genau das richtige für Sie. Hier handelt es sich nicht um ein Nachschlagewerk, sondern vielmehr um ein riesen Frage-Antwort Heft. 1.000 Fragen aus dem Bereich der Allgemeinbildung werden hier gestellt und Sie bekommen als Hilfe jeweils 4 Antwortmöglichkeiten, Multiple-Choice sozusagen. Anschließend können Sie dann nachlesen, welche die richtige Antwort ist und erhalten zudem Hintergrundwissen zu den anderen Antwortmöglichkeiten. 1 Frage ergibt also 4-fach mehr Wissen.

Sie können dieses Buch in einer gemütlichen Runde ausprobieren, oder auch mal alleine zur Hand nehmen. Für Wissbegierige und solche die noch einiges lernen möchten. Die Fragen sind dabei meist aus dem Leben gegriffen und nicht all zu abstrakt. Wobei es auch nicht langweilig wird, weil man eine Frage schon tausendmal gehört hat. Erweitern Sie also spielerisch Ihr Wissen und begeistern Sie das nächste Mal mit ihrem überaus großen Fundus an Allgemeinbildung. Soll sich auch gut beim Small-Talk machen, wenn man nicht den Klugscheißer heraus hängen lässt…


22624429n The Secret   Das GeheimnisIch werde ihnen nun ein Geheimnis verraten. Was sie damit anstellen, ist allein ihre Sache. Manche Menschen haben daraus wertvollen Nutzen gezogen, andere eher weniger. „The Secret – Das Geheimnis“ ist ein Buch über Selbsterkenntnis und vor allem Glück. Nein, hier wird keine Exoterik ins Spiel gebracht, noch werden geheimnisvolle Quanten als Quelle allen Glücks ausfindig gemacht und stilisiert. Stattdessen drückt dieses Buch eine einfache Wahrheit aus: „Man ist sich selbst seines Glückes Schmied.“

Offensichtlich ist diese Erkenntnis nicht wirklich neu, doch wird sie stetig und immer wieder gerne vergessen oder verdrängt. Denn anstelle zu glauben, dass man sein Leben selbst in der Hand hat und sich ändern muss, um sein persönliches Glück zu finden, sucht man es bei anderen Gelegenheiten und Menschen. Bin ich unglücklich über mein Gewicht, renne ich zum Arzt, oder suche Beistand in der Diätzeitschrift, anstelle abzunehmen. Rauche ich zuviel, benutze ich Nikotinpflaster, anstelle tatsächlich aufzuhören. Man legt seine eigene Verantwortung, seine Mündigkeit in andere Leute Hände. Das Buch hat mit dieser einfachen Erkenntnis grundlegend Recht, daran ist nichts zu rütteln. Wie diese Erkenntnis nun vermittelt wird, darüber streiten sich die Geister und Kritiker.

Machen sie sich selbst ein Bild darüber, ob man dieses Buch zerreißen oder loben sollte. Wer sich nicht die Mühe machen möchte hier viel zu lesen, kann auch die Dokumentation auf DVD anschauen.


Warum ich fühle, was du fühlstHaben Sie sich auch schon einmal gefragt, woher eigentlich so etwas wie Intuition kommt? Manche Menschen scheinen gar übermenschliche Gaben in diesem Bereich zu haben, wohingegen andere kläglich auf diesem Gebiet versagen. Kann Intuition erlernt werden, oder ist es genetisch bedingt? Oder ist das alles nur Humbug und gehört ins Phantasieland der Pseudowissenschaftten?

Prof. Dr. med Joachim Bauer hat in seinem Buch: „Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone“ das Phänomen der Spiegelneurone genauer betrachtet und zeigt uns was es damit auf sich hat. In ersten Tests mit Schimpansen wurden sie erstmals entdeckt und zeugen von der Fähigkeit sich auf andere einzulassen, bzw. sie zu lesen. Spiegelneurone befinden sich in den Schläfenlappen und sind z.B. dafür verantwortlich, dass wir gähnen, wenn jemand anderes gähnt. Permanent beobachten wir unsere Umwelt und imitieren so auch das Verhalten andere Personen. Wenn sie im frühen Alter stimuliert werden, fördern sie die Intuition und das soziale Einfühlungsvermögen. In Zusammenarbeit mit rationalen Schlüssen sind sie ein mächtiges Instrument der nonverbalen Kommunikation. Fehlt jedoch eine Bezugsperson, ein Reiz, so verkümmern diese Spiegelneuronen und solche Menschen werden als asozial empfunden und können sich weniger gut in ihr Gegenüber hineinversetzen. Bei besonders starken Ausprägungen, wie Autismus, führen sie zu einer völligen Unfähigkeit zu sozialer Bindung.

Das Buch ist eine sachliche, schnörkellose aber ungemein faszinierende Abhandlung einer der spektakulärsten Entdeckung in der neueren Hirnforschung.