Der Schlüssel dafür, ein wirklich gut anzukommendes Werk zu publizieren, liegt darin, etwas zu verfassen, womit sich die Leser identifizieren können. Der Ich-Erzähler, welcher vom Autor wohl nicht ganz so entfernt anzusiedeln ist, füllt in „Meine Schwester ist eine Mönchsrobbe“ genau diesen Part aus und das, obwohl er über weite Strecken der gut 300 Seiten wie ein echter Kotzbrocken herüberkommt. Er scheint unsympathisch, wirkt verbittert, unnahbar und ist dennoch so gewöhnlich wie er nur sein könnte. Vielleicht liegt genau darin der Erfolg von Schriftsteller Christian Frascella, dessen Werk nun auch ins Deutsche übersetzt wurde.
Das Leben des Protagonisten scheint komplett aus allen Fugen geraten. Seine Mutter ist mit einem Mann durchgebrannt, der mehr als eine Dekade jünger ist als sie. Der Vater benutzt gerne mal einen Fausthieb als Erziehungsmaßnahme und seine Schwester scheint von einem krankhaften Putzfimmel durchzogen. Er selbst ist der Typ Loser, der es nicht zugeben und stattdessen alles überspielen mag. Er riskiert des Öfteren eine große Lippe, liegt aber als erster am Boden. Selbst von seiner Angebeteten bekommt er nichts als eine ordentliche Tracht Prügel. So schlecht seine Lage auch ist, gibt es nichts, was seine Überzeugung ins Wanken bringt. Dafür sorgt erst ein herber Schicksalsschlag, der ihn aus der Bahn wirft, aber letztlich die Familie näher zusammenschweißt und auch den Schwarm mehr an ihn heranbringt.

Schon jetzt hat der Film „Die Tribute von Panem“ alle Erwartungen gehalten, die das Buch noch versprach. Die Verfilmung des ersten Bandes „
Der sechste Band aus dem potterschen Universum zeigt sich von einer etwas anderen Seite. Es wird alles etwas dramatischer, düsterer und nimmt zunehmend an Fahrt auf. Auch das Miteinander der einzelnen Charaktere gewinnt deutlich an Handlung und so wird eine weitreichende Geschichte noch detailreicher erzählt, als es schon in den vorangegangenen Teilen der Fall war. Insgesamt kann man wohl sagen, dass „
Dieses Buch ist kein einfacher Mädchenroman, der kitschig daher geschrieben wurde und Platituden aufgreift um heranwachsende pubertierende ihre Zeit zu vergeuden. Nichts desto trotz geht es hier über Teenager. Im Mittelpunkt von “