Harry Potter und der HalbblutprinzDer sechste Band aus dem potterschen Universum zeigt sich von einer etwas anderen Seite. Es wird alles etwas dramatischer, düsterer und nimmt zunehmend an Fahrt auf. Auch das Miteinander der einzelnen Charaktere gewinnt deutlich an Handlung und so wird eine weitreichende Geschichte noch detailreicher erzählt, als es schon in den vorangegangenen Teilen der Fall war. Insgesamt kann man wohl sagen, dass „Harry Potter und der Halbblutprinz“ sich von einer lustigen und heiteren Kindergeschichte zum vollwertigen, facettenreichen Roman entwickelt. Eine Entwicklung die Folgen hat aber durchaus nachvollziehbar ist. Zieht Harry Potter doch auch zunehmend Erwachsene an.

Inhaltlich müssen die Trümmer des Zauberministerium verarbeitet werden und man sucht nach einer neuen Spitze und versucht einer Eskalation der Gewalt durch Voldemorts Todesser zu begegnen. Auch Dumbledore wird des Öfteren gesehen, scheint aber dennoch immer wieder abwesend zu sein und verliert seine Aura der Allmächtigkeit. Besonders hervorzuheben ist indes das Ende, welches an Melancholie wohl kaum übertroffen werden kann. Harrys Gefühle, nicht mehr zurück kehren zu können, werden ohne Umweg und direkt in den Leser transportiert, welcher daraufhin gar nicht anders kann, als mit zu leiden.

Nach dem Buch und dem Hörbuch, kommt der sechste Teil nun auch endlich in die deutschen Kinos. Einen kleinen Vorgeschmack zum Film gibt dieser offizielle Trailer, welcher schon das mystische hervorhebt.


Someone Like YouDieses Buch ist kein einfacher Mädchenroman, der kitschig daher geschrieben wurde und Platituden aufgreift um heranwachsende pubertierende ihre Zeit zu vergeuden. Nichts desto trotz geht es hier über Teenager. Im Mittelpunkt von “Someone Like You” sind Scarlett und Halley (benannt nach dem Kometen), die seit ihrem elften Lebensjahr beste Freundinnen sind. Mit 16 erlebt Scarlett einen schweren Schicksalsschlag, als ihr Freund bei einem Unfall um Leben kommt. Zu „allem Überfluss“ ist Scarlett jedoch auch schwanger von ihm und so bricht für sie eine schwere Zeit an, bei der ihr Halley versucht zur Seite zu stehen. Die ganze Geschichte gewinnt dann zunehmend an Fahrt, als Halley dann noch Macon kennen lernt, der ihr eine neue Welt offenbart.

Geschickt schafft es die Autorin Sarah Dessen den Leser in eine Gefühlswelt zu katapultieren, die er teilweise schon hinter sich gewähnt hat, oder aber in der er sich selbst als junger Mensch befindet. Man gewinnt beim Lesen neue Einsichten und Einblicke in das Leben dieser jungen Frauen und wird langsam und ohne künstliche Übertreibung den Protagonisten näher gebracht, bis man mitten drin steckt und mitfühlt. Weitere Pluspunkt ist in jedem Fall die gute Verstrickung des Handelsstränge, die einen fesselt und keine Langeweile aufkommen lässt. Über beißende Ironie, bis hin zu Romantik kann man hier in jedes Gefühlsbad eintauchen.