Ken Follett – Der Schlüssel zu Rebecca
24
Aug 11
Ken Follett gehört zu den Autoren, die regelmäßig einen Bestseller nach dem anderen schreiben können und denen dennoch nie der Stoff für neue Geschichten auszugehen scheint. Umso erstaunlicher, wenn man sich die Dicke der Bücher anschaut. Der Schlüssel zu Rebecca ist eines seiner ersten Werke und erinnert in vielen Teilen an seinen Debütbestseller „Die Nadel“.
In dem Buch geht es um die Eroberung Nordafrikas durch die deutschen Truppen, angeführt von General Rommel. In einem geheimen Gegenschlag wollen die Engländer die Deutschen in einen Hinterhalt locken und ihnen den tödlichen Stoß versetzen, um die deutsche Offensive zum Stillstand zu bringen. Ihnen kommt dabei zu Ohren, dass die Deutschen einen Spion – Wolff – in Kairo haben, der ihre Pläne gefährden, weil offenlegen, könnte. Also setzen sie ihrerseits einen Spion auf Wolff an, der Elene Fontana als Geheimwaffe nutzt. Sie soll den Deutschen verführen und mit den Waffen der Frau schlagen. Doch aus dem Auftrag wird bald mehr und Elene muss sich zwischen ihrer Liebe und der Treue entscheiden. Sie steht zwischen zwei Männern und zwei Fronten, denn die Deutschen rücken näher und der Gegenschlag muss bald durchgeführt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit.
Mit diesem Buch hat Follett erneut den Zweiten Weltkrieg zum Schauplatz gewählt und einen spannenden Roman geschrieben. Sehr zu empfehlen.
