Man tut was man kann
20
Sep 09
In diesem Buch geht es über Männer! Naja, und auch über Frauen, ach und eigentlich über alles was irgendwie mit diesen beiden Geschlechtern zu tun hat. Kurz gesagt, mit diesem Buch erlebt man Leben, in einer zugegebener Maßen leicht übertriebenen, dafür aber umso witzigeren Form.
Man tut was man kann erzählt die Geschichte von Paul aus der Ich-Perspektive. Dr. Paul Schuberth ist um die 40 ist sozusagen in seinen besten Jahren. Manch einer möchte hier von Midlife-Crisis reden, doch dem ist nicht so, wirklich nicht. Ok, vielleicht ein wenig. Viel Schlimmer sind aber seine stetig wachsende Zahl von Mitbewohner. Alles ein wenig schrullig, dafür aber umso knuffiger, sorry, männlich irritiertet meine ich natürlich.
Das Buch “Man tut was man kann” zeigt das (Gedanken)Leben von Männern. Unterschiedliche Männer, mit teilweise übereinstimmenden Ansichten und interessanten Herangehensweisen an die Probleme des Alltags. Wenn es um Männer und Wünsche geht, kann Sex natürlich nicht weit sein und so spielt der, wie unüblich, auch eine nicht all zu untergeordnete Rolle in diesem Roman.
Alles in Allem werden sie hier ein witziges Lesevergnügen vorfinden, das Beobachtungsgabe, Zynismus und Humor in gekonnter Art und Weise verbindet. Letztlich wird sich wohl gerade das weibliche Geschlecht über diesen Roman freuen, denn er zeigt, dass wir Männer eben manchmal auch nur verkappte Frauen sind.
