Die Entfuehrung Moira Young – Dustlands Bd.1 Die EntführungFantasy-Romane haben zwei Möglichkeiten, wie es ihnen gelingen kann, auf den Leser Eindruck zu schinden. Die eine, häufig gewählte Variante liegt in der Welt, die man zu erschaffen bereit ist. Diese muss Geschöpfe und Orte bereithalten, die uns faszinieren und bei denen wir zu phantasieren beginnen. Die besten Beispiele dafür sind ganz sicher die Harry Potter Bücher oder auch die Herr der Ringe Trilogie mit all ihren Hobbits, Orks und Ents. Moira Young hat bei ihrem Debütroman „Dustlands – Die Entführung“ zwar auch auf Geschöpfe gesetzt, die wir in dieser Art noch nicht unbedingt gesehen haben, vielmehr jedoch ist es die beeindruckenden Geschichte und damit die zweite Variante, die nachhaltig Wirkung auslöst.

Hatte sich die Autorin in früheren Tagen noch als Opernsängerin und Schauspielerin versucht, weiß sie in der Dustlands-Saga dieses Unterhaltungsfeeling perfekt herüberzubringen. Ohne Frage kann man sich in die Geschichte der

18-jährigen Saba hineinversetzen und sich die ganze Szenerie auch als ein zukünftiges Leinwandspektakel vorstellen. Saba ist Teil einer Welt, die Jahre nach uns existent ist. Als ihr Zwillingsbruder aus

der Heimat Silverlake entführt wird, beginnt ihr Pilgerweg ins entfernte Land. Ihre Reise bürgt viele Gefahren, wobei sie zu keiner Zeit sicher sein kann, wer auf ihrer oder der entgegengelegenen Seite steht. Welche Position nimmt der herrschsüchtige Tyrann in dieser Geschichte ein, welche der mysteriöse Liebhaber und die kampfgewandten Rebellinnen? Die Antworten darauf kann Saba letztlich nur in der Arena von Hopetown finden.


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