Nullpunkt

8
Mrz 10

26382751n NullpunktNein, bei Nullpunkt befinden wir uns nicht im momentan eisigen Deutschland, sondern im noch kälteren Alaska. Um genau zu sein in einer verlassenen Militärstation, welche nun von emsigen Klimaforschern dazu genutzt wird Klimadaten zu sammeln. Da kommt es ein wenig überraschend, dass ihnen aus dem ewigen Eis plötzlich ein gelbes Auge entgegensieht. Ein Kamerateam wittert die Chance seines Lebens und will das Auge, samt Anhängsel, auftauen und dabei filmen.

Doch es kommt, wie es kommen musste. Das Tier, oder was auch immer es ist, verschwindet über Nacht und hat nun einen wahnsinns Appetit. So ist es wenig verwunderlich, dass einer nach dem anderen der Bestie zum Opfer fällt. Wenn Sie bis hier hin die Vermutung hegen, dass dies doch alles etwas zu stringent abläuft, haben Sie nicht ganz unrecht. Von Preston & Child, in diesem Fall nur Lincoln Child, ist man gemeinhin Raffinierteres gewohnt. Dem ist hier nicht so, was der Qualität als solches jedoch keinen Abbruch tut. Bei Nullpunkt handelt es sich um einen gut geschriebenen Roman, der gerade bei momentanen Temperaturen das richtige Feeling aufkommen lässt.

Es ist keine Weltklasse, aber man liest ihn flüssig weg und kann sich vor der schauerlichen Fernsehunterhaltung retten.


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